Mediengenerationen, verstanden als Erfahrungsgemeinschaften von Menschen, die in einer ähnlichen Medienumgebung aufgewachsen sind und dabei starke Orientierungen im Handeln mit Medien entwickelt haben, spielen in allen Projekten des JFF eine mehr oder weniger wichtige Rolle.
Eine zentrale Bedeutung haben die unterschiedlichen Mediengenerationen zum Beispiel im FamilienMedienMonitoring (https://www.jff.de/schwerpunkte/fruehkindliche-medienbildung/details/mofam-mobile-medien-in-der-familie), in dem es um die Bedeutung von Medien für junge Kinder im Familienkontext geht. In ihrer frühen Medienaneignung werden sie medienerzieherisch von ihren Eltern begleitet, die in der eigenen Kindheit (noch) eine andere „Medienwelt“ erlebt haben.
Im Projekt Digitales Deutschland (https://digid.jff.de), einem Kooperationsprojekt mit der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg und der Universität Siegen, wird der Blick auf drei (Medien-)Generationen gerichtet. Differenziert nach Kindern und Jugendlichen, Erwachsenen und Menschen im höheren Alter werden die Medien- und Digitalkompetenzen der in Deutschland lebenden Bevölkerung untersucht.
Mit Einblicken in die beiden Forschungsprojekte wollen wir zeigen, warum das Konzept der Mediengenerationen in der medienpädagogischen Forschung hilfreich sein kann, aber auch wo seine Grenzen liegen.